Voraussichtlich wieder 2013!
Die Auswirkungen des Neoliberalismus sind auch in Peru deutlich spürbar. Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst, das politische System agiert im durch jahrzehntelange Diktutur und ausländische Interessen geprägten Rahmen. Die katholische Kirche ist gesellschaftlich eine bedeutende Kraft und wird dank der Befreiungstheologie der 1960er bis 1980er Jahre stark von Laien geprägt.
Das Institut Bartolomé de las Casas wurde 1974 vom bekannten Befreiungstheologen Gustavo Gutierrez gegründet. Aus der Perspektive der „Option für die Armen“ richtet es sich in seiner Bildungsarbeit an aktive ChristInnen und möchte zu Befreiung und integraler Entwicklung in Peru beitragen.
Der Kurs greift neben politischen, wirtschaftlichen und sozialen Themen auch Fragen der Religiosität und die Frage nach dem gesellschaftspolitischen Engagement der Kirche auf. Für mehrere Tage ist ein Mitleben in armen Wohnvierteln Limas geplant. Die Erfahrungen daraus werden im Rahmen des Kurses ebenfalls reflektiert. Ergänzt wird der zweiwöchige Kurs in Lima durch einen anschließenden zehntägigen Aufenthalt im Raum Cusco, durch den auch die Situation in den ländlichen Regionen Perus erfahrbar werden soll.
Anforderungen:
Bereitschaft sich auf die Lebensrealität der Menschen auf in Peru einzulassen. Persönliche Begegnung zulassen. Für ein Monat auf Privatsphäre weitgehend verzichten. Gute Spanischkenntnisse.
