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Von Anfang der LernEinsätze an (1997) wurde die Forderung, eine Gegeneinladung nach Österreich durchzuführen, von verschiedenen Seiten geäußert ...

Der Süd-nach-Nord LernEinsatz wird seit 2003 durchgeführt. Verschiedene Aspekte sind uns dabei wichtig: 

  • Gerechtigkeit: Auch junge Menschen aus dem Süden sollen Gelegenheit haben, Europa bzw. Österreich (Slowakei) kennen zu lernen und hier interkulturelle Erfahrungen zu machen. Solche Lernerfahrungen sollen nicht Privileg des reichen Nordens bleiben.
  • Gleichgewicht der Partnerbeziehung: Speziell auf die jeweiligen Partner des LernEinsatzes bezogen, ergibt sich durch eine Gegeneinladung die Möglichkeit, die Verhältnisse in eine Balance zu bringen: Nun sind die Leute aus dem Süden Gäste in Österreich.
  • Bildung für junge Menschen des Südens: Diese sollen durch eine Reise nach Europa ihre Stereotypen vom Leben im Norden mit der Wirklichkeit konfrontieren und damit ihre Weltsicht erweitern können. S>N soll ihnen eine Möglichkeit zum interkulturellen Lernen bieten.
  • Bildung in Österreich: Junge Menschen aus dem Kreis der Verantwortlichen der JS sollen die Möglichkeit zu einer interkulturellen Lernerfahrung bekommen. Die Begegnung mit den Gästen schafft Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen im Süden auch für Leute, die selbst nicht in den Süden reisen würden oder könnten. Die Jungschar käme hier ihrem entwicklungspolitischen Bildungsziel nach.
  • Vertiefung der Erfahrung für ehemalige LernEinsatz-TeilnehmerInnen: ehemalige TeilnehmerInnen, die in die Begleitung der Gäste eingebunden werden, können dadurch an ihre Erfahrung aus dem LernEinsatz anschließen. Durch das Übernehmen der Rolle der GastgeberInnen können sie teilweise zurück geben, was sie im LernEinsatz als „Geschenke“ erfahren haben.
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