Skip to the navigation. Skip to the content. diözesen ministrantInnen jungscharshop lagerquartier geschichte jungschar
Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar
Dreikönigsaktion  > Entwicklungspolitik > Aktuelles > Archiv 2009 > UN-Finanzgipfel: mehr Fairness im globalen Spiel
  • Entwicklungspolitik
  • Projekte
  • Globales & Lernen
  • Sternsingen
Suchtipps

e / fr / es / por

Über uns  |  Themen  |  Positionen  |  Aktiv werden  |  Spenden  |  Jobs  |  Aktuelles  |  Kontakt

  • Aktuelles
  • Erzbischof Marampudi Joji verstorben!
  • Manifest gegen die Baukonzession für Belo Monte!
  • Chile: Mapuche im Hungerstreik!
  • Dom Ricardo Weberberger verstorben!
  • Archiv 2010
  • Archiv 2009
    • Kopenhagen: Probleme ungelöst
    • Zwischenbericht von Kopenhagen
    • Klima: Forderungen an die Politik!
    • El Salvador: Hurrikan Ida
    • Brasilianische Indigene werden geehrt!
    • Besuch Kardinal Schönborn
    • Jetzt fragen wir!
    • Afrika Synode als Zeichen des Friedens
    • Auswirkungen des Klimawandels in A.P., Indien
    • Naturkatastrophen auf den Philippinen
    • Leonardo Boff zu Besuch in Wien
    • "Sperrstund is´! Klima-Zeche zahlen"
    • „Working with young people is a passion“
    • Süd nach Nord: Bilder bleibender Erinnerungen
    • UN-Klimagipfel New York
    • Mexico: der Staat ist gescheitert
    • Klimaschutz ist das Gebot der Stunde
    • „Sie brachten uns Leben“
    • Dreikönigsaktion begrüßt Finanztransaktionssteuer
    • „Meine Diözese geht unter!“
    • Mosaik & Miraculum: 1000 Kinder setzen Schritte in eine klimagerechte Zukunft
    • Spendenabsetzbarkeit
    • Sri Lanka: Rückkehr in ein zerstörtes Paradies
    • Basisgemeindetreffen in Porto Velho, Brasilien
    • Staatssekretär Lopatka besucht Projekte in Uganda
    • Uganda: BM Spindelegger besucht DKA-Projekt
    • Indien: Rahul Gandhi auf Besuch bei Projektpartner
    • Philippinen: Anschlagsserie eskaliert Konflikt
    • Sri Lanka nach dem Bürgerkrieg
    • Parabéns, Dom Erwin!
    • Pater Gunter Kroemer gestorben
    • Tod bei Disney Zulieferer
    • UN-Finanzgipfel: mehr Fairness im globalen Spiel
    • „Wir fordern Solidarität gegen ethnische Gewalt“
    • Outdoor-Firmen unter dem Prüfstand
    • Projektpartner Pater Gisley Azevedo getötet
    • Gewalt gegen Indigene in Peru
    • Diffamierung der Friedensgemeinde San José Apartadó
    • ECOFIN Wirtschafts- und Finanzministergipfel: Krise darf nicht Killerargument für Klimaschutzfinanzierung sein!
    • Wandmalerei als Pädagogik
    • Brasilien: Xukuru Häuptling ohne fairer Gerichtsverhandlung verurteilt
    • Brasilien: Wasser nur für die Reichen
    • 30 Tonnen CO2 weniger: wir steigen auf Ökostrom um!
    • Entwicklungszusammenarbeit: Prölls Doppelbudget sagt leise Servus zu den Milleniumszielen!
    • Steuergerechtigkeit als aktuelle Antwort auf grenzenlosen Kapitalismus
    • Indien: Mit Greenpeace & Dreikönigsaktion gemeinsam gegen Kohle & Atom
    • CIDSE-Studie: Auswirkungen von Bergbau und des Abbaus fossiler Rohstoffe in Lateinamerika
    • Nordostindien: Chini Borok - Wir Menschen
    • Bernhard Obermayr berichtet über die „Solar for Vidharbar“ Aktivitäten von Greenpeace Indien, ein Projekt unterstützt von der Dreikönigsaktion
    • Begehrt und Verstoßen: Eine theater-ethnologische Studie über die Tänzerinnen von Puruliya, Indien
    • SternsingerInnen ersingen 13,85 Mio. Euro
    • Minus 14% Entwicklungshilfe: Dreikönigsaktion fordert Ende der politischen Ignoranz!
    • Strumläuten für ein gerechtes Klima
    • Fotos vom Sturmläuten
    • Pröll’s Millionenshow: Die Ärmsten der Welt brauchen einen Joker
    • Kongo: Schützt den Regenwald
    • Freiheit oder Nahrung?
    • Allianz für Klimagerechtigkeit fordert mehr Geld für EZA
    • Eine andere Welt ist möglich
    • Staat darf auf die ärmsten Länder nicht vergessen
  • Archiv 2008

UN-Finanzgipfel: mehr Fairness im globalen Spiel

Die im Juni 2009 stattgefundene UN-Konferenz zur Finanzkrise blieb zwar hinter den Erwartungen nach grundlegenden Reformen und konkreten Schritten zurück, dennoch begrüßt die KOO, dass die UNO mit einer Stimme über die Krise spricht und mehr Einfluss in globalen Wirtschaftsstrukturen gewinnen soll. „Das ist eine gute Nachricht für die Mehrheit der Menschen, die nicht beim G8 Gipfel oder in Weltbank und IWF vertreten sind.“, meint Heinz Hödl, Geschäftsführer der KOO und Vizepräsident der CIDSE.

Zu den Hauptergebnissen der Konferenz, auf die sich die UN Mitgliedsstaaten bereits geeinigt haben, zählen laut KOO: 

  • Die Stärkung der UN und verbesserte Kooperation mit internationalen Finanzinstitution, um Antworten für die am stärksten betroffenen Länder auf die Krise zu finden
  • Raschere und umfassendere Reformen der internationalen Finanzinstitutionen zur Verbesserung der Mitsprache der Entwicklungsländer einschließlich transparenter und gleichberechtigter Auswahlverfahren der Präsidenten von Weltbank und IWF, auf die bisher USA und Europa ein Vorrecht hatten
  • Finanzielle Unterstützung: Einhaltung der Zusagen für Entwicklungszusammenarbeit und Suche nach innovativen Finanzierungsinstrumenten
  • Migration: Verstärkte Kooperation im Bereich Migration und Entwicklung zur Berücksichtigung der Auswirkungen der Krise auf MigrantInnen, die zu den Hauptopfern der Krise zählen
  • Regulierung der Finanzmärkte: Bessere Überwachung der internationalen Kapitalflüsse und Finanzmärkte und verstärkte Regulierungen u.a. für Hedge Fonds, um zukünftige Krisen zu vermeiden
  • Steuern: Mehr Transparenz, gemeinsame Standards und bessere Regulierungen im Steuerbereich, um Steuerflucht und schädliche Steuerpraktiken hintanzuhalten, durch die Entwicklungsländern enorme Mittel entgehen
  • Schulden: Für Entwicklungsländer werden über 3 Billionen an Auslandsschulden dieses Jahr fällig. Neue Wege zur Lösung von Schuldenkrisen sollen überlegt werden
  • Handel: gleichberechtigte globale Handelsregeln als Ziel
  • Einrichtung eines unabhängigen Expertenpanels zur Analyse und Beratung in Fragen der Wirtschafts- und Finanzkrise und deren Auswirkungen auf Entwicklung
  • Umsetzung: Trotz Widerständen der Industrieländer wurde eine UN-Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Maßnahmen eingerichtet

„Jetzt sind alle UN Mitglieder- auch Österreich und die EU als Staatengemeinschaft- gefordert, die Ergebnisse ernst zu nehmen und ihren Beitrag zur Umsetzung zu leisten.“, fordert Hödl. „Wenn über 50 Millionen Menschen arbeitslos und über 100 Millionen hungern werden, dürfen wir keine Zeit verlieren!“


Share |
 
Kontakt  |  Impressum  |  Diese Homepage wird gesponsort von Logo Silver Server