Mit fairshare vorangehen
Neue Initiative der Dreikönigsaktion gemeinsam mit der Diakonie Auslandshilfe und Welthaus Graz Seckau, die zu einem nachhaltigen Lebensstil verknüpft mit einem Beitrag zur globalen Gerechtigkeit einlädt, stellt sich vor.
Am Schauplatz: Der Meeresspiegel ist bereits gestiegen beispielsweise im Senegal. Riesige Wellen haben die schützenden Mangrovenwälder und bewohnte Gebiete zerstört. Am Verhandlungstisch: RegierungsvertreterInnen verhandeln zögerlich Verpflichtungen für Abgasreduktionen und machen sich über den Emissionshandel Hintertüren auf.
Während die anderen zaudern und feilschen ist fairshare angetreten, um Handlungsmöglichkeiten zu bieten. Die fairshare-Idee steht für einen Umfairteilungsprozess in zwei Bereichen. Einerseits müssen wir in den Überflussgesellschaften die Umwelt entlasten und ernsthaft unseren Verbrauch reduzieren. Andererseits müssen wir den ausgebeuteten Ländern die finanziellen Mittel zu Verfügung stellen, die sie benötigen, um dem Klimawandel wirksame Anpassungs- und Schutzmaßnahmen entgegenzusetzen.
„Freiwillig auf etwas zu verzichten, ist kein einfacher Entschluss. Alle Zeichen deuten aber darauf hin, dass wir den Weg Richtung 'Gesundschrumpfen' antreten müssen. Ich hoffe, dass wir möglichst viele Menschen mit der Aktion fairshare als Unterstützungsangebot ansprechen und wir uns gemeinsam auf den Weg machen, eine faire Teilung der Ressourcen mit den Menschen in den ärmeren Ländern der Welt zu erreichen.“ Michael Bubik, Initiator von fairshare.
Die Praxis zeigt, an halbherzige Abkommen hält sich niemand. Langfristig treffen die Folgen des Raubbaus aber uns alle. Worauf warten wir also? Jede und jeder von uns kann anfangen, den eigenen Lebensstil zu verändern. Viele von uns können auch einen finanziellen Beitrag leisten. fairshare will dafür den organisatorischen Rahmen bieten.
Zur Homepage von fairshare geht es hier.
