LernEinsatz 2018 - Peru

LernEinsätzlerin und Peruanerin kochen gemeinsam.

LernEinsatz Peru


Im Rahmen des Peru-LernEinsatzes besuchen die Teilnehmenden einen Kurs am Instituto Bartolomé de las Casas, welches theoretische Auseinandersetzung zu zentralen Fragen der Realität in Peru mit praktischen Erfahrungen kombiniert. 

Die Auswirkungen des Neoliberalismus sind auch in Peru deutlich spürbar. Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst, das politische System agiert in einem durch jahrzehntelange Diktatur geprägten und von ausländischen Interessen bestimmten Rahmen. Die katholische Kirche ist in Peru eine bedeutende gesellschaftliche Kraft und wird dank der Befreiungstheologie der 1960er bis 1980er Jahre stark von Laien mitgestaltet.

Im Rahmen des Peru-LernEinsatzes besuchen die Teilnehmenden einen Kurs am Instituto Bartolomé de las Casas. Das Institut wurde 1974 vom bekannten Befreiungstheologen Gustavo Gutierrez gegründet. Aus der Perspektive der „Option für die Armen“ richtet es sich in seiner Bildungsarbeit an aktive Christinnen und Christen und möchte zu Befreiung und integraler Entwicklung in Peru beitragen. Der Großteil der Mitarbeiter/innen des Instituts sind Akademiker/innen aus den Gebieten Theologie, Pädagogik, Philosophie, Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Die Vorlesungen im Rahmen des Kurses werden von Referent/innen aus unterschiedlichen Fachbereichen gehalten. Der Kurs greift neben politischen, wirtschaftlichen und sozialen Themen auch Fragen der Religiosität und die Frage nach dem gesellschaftspolitischen Engagement der Kirche auf.

LernEinsätzlerin mit Schafen.

Foto: DKA

Zwei LernEinsatz-Teilnehmer posieren mit peruanischem Mädchen und bunten Hüten.

Teilnehmer/innen posieren vor den Ruinen von Machu Picchu.

Zwei Lerneinsätzlerinnen helfen bei der Gertreideernte.

Peruanerin und LernEinsätzlerin kneten Teig.

LernEinsatz-Gruppe posiert vor Andenpanorama

Peruanische Frau zeigt einer Teilnehmerin etwas auf einer Liste.