Das Volk der Turkana lebt in einer Halbwüste im Norden Kenias. Von dort, aus der Diözese Lodwar, hat uns vor wenigen Tagen ein dramatischer Hilferuf erreicht: Ohne zusätzliche Hilfsmaßnahmen droht Tausenden der Hungertod. Schon in normalen Zeiten ist das Leben ein Kampf für das kleine Volk der Turkana. Die Menschen in der Region haben schon viele Dürren erlebt und überlebt. Den Umgang mit Wassermangel und Nahrungsmittelknappheit ist man gewohnt, aber jetzt herrscht die schwerste Dürre der vergangenen 60 Jahre.
Seit fast fünf Jahren gab es in der Region wenig bis gar keinen Regen und auch die für die Regenzeit im April und Mai erwarteten Regenfälle sind nicht in ausreichenden Maßen eingetreten. So haben die gegenwärtige Dürre und die damit verbundene Hungersnot in den letzten Monaten Ausmaße angenommen, die nicht mehr ohne Hilfe von Außen zu bewältigen sind. Besonders stark betroffen sind Kinder, Frauen und alte Menschen.
Verschiedene Faktoren verschärfen die Situation noch weiter. Die Herden sind der einzige Reichtum der Turkana. Gewöhnlich tauschen sie die Tiere gegen Hirse und Mais ein. Doch inzwischen sind viele Tiere tot. Mit ihrer Spende unterstützen sie:
• Verteilung von Nahrungsmitteln an Bedürftige
• Sicherung des Zugangs der von der Dürre betroffenen Bevölkerung zu Gesundheitsdienstleistungen (insbesondere für Frauen und Kinder)
• Bekämpfung von Mangelernährung insbesondere bei Kindern, schwangeren und stillenden Frauen
• Bau von Brunnen für einen verbesserten Zugang zu Wasser
• Ankauf zusätzlicher Ziegen, zur Wiederaufstockung des Viehbestandes.
Die Turkana leben seit jeher unter schwierigsten Bedingungen - abseits von Kameras und Medien, aber jetzt ist unsere Aufmerksamkeit gefragt.
Bitte helfen Sie in dieser dramatischen Situation!
Verwendungszweck: Katastrophenhilfe Lodwar.
