Dreikönigsaktion fordert bei globaler Solidarität Gaspedal statt Bremse
Das Jahr 2012 beginnt in Österreich mit intensiven Verhandlungen staatlicher Einsparungspotentiale. Die Sparpakte dürfen jedoch nicht auf Kosten der Ärmsten der Welt geschnürt werden, die geplante Schuldenbremse darf zu keiner Solidaritätsbremse werden: Das ist die Botschaft der Sternsinger/innen der Katholischen Jungschar, die am 04.01. 2012 um 14.00 (Minoritenplatz 8, 1010 Wien) auch an die Türe von Vizekanzler und Außenminister Dr. Spindelegger klopften (am 27.12.2011 waren sie ja schon beim Kanzler und Vizekanzler).
Rückenwind bekommen sie dabei von oberster Stelle. Bundespräsident Heinz Fischer hat dazu am 30.12.2011 beim Sternsinger-Empfang in der Hofburg Folgendes gesagt: „Es ist unverzichtbar, die Staatsschulden zu reduzieren. Es ist aber auch unverzichtbar, dabei Prioritäten zu setzen. Andere Länder zeigen uns, dass es möglich ist, intensiv zu sparen und trotzdem bei der Hilfe für die Ärmsten der Welt eine Priorität zu setzen.“
Vizekanzler Spindelegger, dessen Kinder selber Sternsingen gehen, fand nur lobende Worte für das tatkräftige Engagement der Kinder. Bei einer Reise mit dem Geschäftsführer der Dreikönigsaktion, Erwin Eder, hat er sich 2009 in Uganda selbst ein Bild vom effizienten und wirksamen Einsatz der Spendengelder machen können. In seinen Dankesworte an die Sternsinger/innen und an die Dreikönigsaktion, Hilfswerk der Katholischen Jungschar, bezog er sich deswegen auf ein konkretes Straßenkinderprojekt in Kampala, bei dem Kinder durch Sternsingerspenden eine bessere Zukunft erhalten.
Schon Bundeskanzler Faymann hatte die Kreativität und den Elan der Sternsinger/innen gelobt - als Vorbild für die Regierung.
Die 85.000 Sternsinger/innen setzen mit dem in rund 3.000 Pfarren gesammelten Geld ein starkes Zeichen gegen Armut und Unrecht. Die Dreikönigsaktion, Hilfswerk der Katholischen Jungschar, finanziert jährlich rund 500 Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika und bewirkt damit positiven Veränderungen für eine Million Menschen. Im letzten Jahr hat die österreichische Bevölkerung 14,8 Millionen € gespendet. Seit den Anfängen im Jahr 1954 wurden mehr als 310 Mio. € für notleidende Mitmenschen gesammelt.
Weitere Termine im Detail:
+ Bundesminister Dipl.-Ing. Berlakovich am 05.01.2012 um 14.30 (Stubenring 1, 1010 Wien)
+ Fußball-Nationaltrainer Marcel Koller am 05.01.2012 um 16.00 (Happel-Stadion, 1020 Wien)
+ Klubobmann Karlheinz Kopf am 09.01.2012 um 12.00 (Parlament)
+ Präsidentin des Nationalrates Mag.a Prammer am 09.01.2012 um 13.00 (Parlament)
+ Bundesminister Dr. Mitterlehner am 09.01. um 11.30 (Stubenring 1, 1010 Wien) – Änderung bei Uhrzeit!
+ Bürgermeister von Wien Dr. Häupl am 10.01.2012 um 12.30 (Rathaus) – Änderung bei Uhrzeit!
Für Fotos von den Besuchen und Infos aller Art:
Georg Bauer, 01/481 09 91-42, Mobiltel. 0676/88 011 - 1073, georg.bauer@dka.at