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15,3 Mio. Euro (+ 3,9 %) für Sternsinger/innen: Vorgabe für staatliche Entwicklungsgelder

Exakt 15.284.224,85 Euro haben die Österreicher/innen den Sternsinger/innen der Katholischen Jungschar für Menschen in den Entwicklungsländern anvertraut. Das sind um 569.515,44 Euro mehr als im Vorjahr. Ein eindrucksvolles Zeichen, dass Solidarität hoch im Kurs steht.

„Das Sternsingerrekordergebnis ist auch eine klare Ansage an die Bundesregierung: Sparen ja, aber nicht auf Kosten der Ärmsten. Mit ihrer ungebrochenen Spendenbereitschaft setzen die Österreicherinnen und Österreicher ein kräftiges Zeichen der Solidarität.“ interpretiert Martin Krenn, Bundesvorsitzender der Katholischen Jungschar, die vollen Sternsingerkassen und dankt allen, die dazu beigetragen haben: „Hinter diesem fantastischen Ergebnis stehen der unermüdliche Einsatz von 85.000 Kindern und mehr als 30.000 Jugendlichen und Erwachsenen in den Pfarren und eine offenherzige österreichische Bevölkerung. Ihnen allen kann man gar nicht genug dafür danken.“

Sternsingen: Start in ein besseres Leben für Millionen
Entwicklung ist dann wirksam, wenn die Menschen vor Ort ihre Sache selbst in die Hand nehmen. Bildung, Sicherung von Lebensgrundlagen, Stärkung der Menschenrechte und die Förderung von Kindern und Jugendlichen: In rund 500 Sternsingerhilfsprojekten in Asien, Afrika und Lateinamerika wird das Engagement der kleinen Königinnen und Könige tausendfach multipliziert. Unterstützt durch Mittel aus der Sternsingeraktion gelingt es Millionen Menschen in den Armutsgebieten in Afrika, Asien und Lateinamerika, den Teufelskreis von Armut und Ausbeutung zu durchbrechen. 

Entwicklungszusammenarbeit: Sternsinger steigern - Regierung kürzt 
Während die Dreikönigsaktion mit dem Spendenplus mehr Entwicklungsinitiativen unterstützen kann, ist das Bewusstsein für globale Verantwortung bei der Bundesregierung beschämend gering: Österreich liegt, als eines der reichsten Länder der EU, bei bilateraler gestaltbarer Entwicklungszusammenarbeit an letzter Stelle in Europa und kürzt die Mittel für Hilfsprojekte in den nächsten 4 Jahren noch einmal um über 30 %. „Dass den Österreicherinnen und Österreichern das Schicksal unserer ärmsten Mitmenschen nicht gleich ist, zeigen die vollen Sternsingerkassen. Jetzt muss das nur noch unsere Bundesregierung begreifen“ appelliert Martin Krenn einmal mehr, der österreichischen Entwicklungshilfe mit den drohenden Einsparungen nicht den Todesstoß zu versetzen. 

Endergebnis Sternsingeraktion 2012

 

 

 

Steigerung

Steigerung

Diözese

 

Spenden 2012*

 

Spenden 2011

absolut 

in %

Wien

2.285.898,47

2.148.606,06

137.292,41

6,39

St. Pölten

1.345.610,97

1.292.014,53

53.596,44

4,15

Linz

2.973.293,65

2.934.042,90

39.250,75

1,34

Salzburg

1.613.424,09

1.577.431,96

35.992,13

2,28

Innsbruck

1.510.580,80

1.432.386,73

78.194,07

5,46

Feldkirch

807.050,88

766.819,12

40.231,76

5,25

Klagenfurt

1.363.672,98

1.317.382,69

46.290,29

3,51

Graz

2.757.891,10

2.664.921,22

92.969,88

3,49

Eisenstadt

626.801,91

581.104,20

45.697,71

7,86

Sternsingerergebnis

15.284.224,85

14.714.709,41

569.515,44

3,87

* Stichtag 09.03.2012

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Sternsinger/innen ersingen 15,3 Millionen Euro! Österreichs Zivilgesellschaft zeigt, wie Solidarität funktioniert. Danke!

Sternsingerspenden helfen Menschen in Entwicklungsländer beim Aufbau einer lebenswerten Zukunft - z.B. sichert die Wiederaufforstung der Mangrovenwälder auf der philippinischen Insel Mindanao den Fischbestand und somit das Überleben der Fischerfamilien.