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Konfliktmineralien

Rohstoffabbau darf keine gewaltsamen Konflikte befeuern!

Smartphones, Tablets, Laptops - schicke elektronische Geräte prägen unseren Alltag und erleichtern unsere Kommunikation. Der Abbau der dafür notwendigen Rohstoffe verursacht auf anderen Erdteilen Gewalt und großes menschliches Leid. Etwa in Teilen der Demokratischen Republik Kongo, Kolumbiens oder Burmas finanzieren sich Milizen und andere bewaffnete Gruppen aus dem illegalen Geschäft mit wertvollen Bodenschätzen.

Auch Europa ist involviert

Als Einkäufer von Rohstoffen werden europäische Unternehmen aufgrund der großen Intransparenz der Handelsketten oft unwissentlichen und unwillentlich zu „Finanziers“ der Aggressoren. Mit einem neuen Gesetz will die EU diese Finanzströme unterbinden und den Import von „Konfliktmineralien“ verhindern. Mit dem schwachen Vorschlag der EU-Komission vom April 2014 drohte die EU-Verordnung aufgrund der weitgehenden Freiwilligkeit und der sehr eingeschränkten Reichweite zu einer „Alibi-Aktion“ zu verkommen. Die Abstimmung im EU-Parlament vom Mai 2015 gab aber Hoffnung auf eine wirksame Gesetzgebung. (Aussendung). Die Migliedsstaaten rudern nun aber wieder zurück. Die Verhandlungen gehen deshalb nun in die entscheidende Phase. (Aussendung)

Kirchliche Würdenträger werden aktiv 

In einem Brief an das Europäische Parlament fordern mehr als 150 Bischöfe aus aller Welt von der EU ein wirksames Gesetz. Dieses soll verbindliche Spielregeln für Unternehmen etablieren, die alle natürlichen Rohstoffe (nicht nur vier, wie derzeit vorgesehen) und die gesamte Rohstoffkette – vom Schürfen des Erzes bis zum Endprodukt – umfassen. 

Email-Aktion Konfliktmineralien

März 2016: Die Trialog-Verhandlungen der EU-Institutionen sind die entscheidende Phase für die EU-Konfliktmineralien-Gesetzgebung.
Bitte unterstütze unsere Online-Kampagne für ein ambitioniertes und wirkungsvolles Gesetz!
Zur Emailaktion...

  

Foto: Commission Justice et Paix Belgique

Offener Brief an die niederländische EU-Ratspräsidentschaft

Briefing Paper Konfliktmineralien: Möglichkeiten und Grenzen aktueller Regulierungsinitiativen

Aktuelles NGO-Briefing Paper zu den beginnenden Trialog-Verhandlungen.

Briefing Paper "Gläserner Bergbau? Transparenzinitiativen im extraktiven Sektor"

Weitere Informationen
auf der Themenseite des internationalen Dachverbands katholischer Entwicklungsorganisationen CIDSE.

Aussendungen

Fortführung Trialog-Verhandlungen (04.04.2016)
Online-Kampagne Trialog-Verhandlungen (07.03.2016)
Start Trialog-Verhandlungen (1.2.2016)
Abstimmung im EU-Parlament (20.5.2015)
Keine wirksamen Maßnahmen gegen „Konfliktmineralien“ (14.4.2015)
Email-Kampagne zum Stopp von „Konfliktmineralien“ (3.9.2015)
125 Bischöfe gegen "Blutrohstoffe" (18.2.2015)

Interview 
Radio Stephansdom, Kirche aktuell, 15.4.2015 zum Nachhören

Dokumentation
zum Thema "Kirchen und Bergbau in Lateinamerika" unseres CIDSE- Partners "Iglesias y Mineria".Zum Video