SDGs umsetzen - Zukunft ermöglichen!

Unsere Regierung muss handeln!


Kaum Fortschritte in Österreich bei der Umsetzung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs): 80 NGOs gründen Plattform SDG Watch Austria um von Kern und Kurz an das Versprechen der österreichischen Bundesregierung vor den Vereinten Nationen zu erinnern.

Die UNO legte 2015 mit der Agenda 2030 und den darin enthaltenen Zielen für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) einen Aktionsplan für die Menschen, den Planeten und für Wohlstand fest. Mehr als 80 österreichische NGOs erheben unter der neuen gemeinsamen Plattform SDG Watch Austria ihre Stimme und fordern von der künftigen Regierung, Verantwortung zu übernehmen, die Ziele rasch umzusetzen und damit Zukunft zu ermöglichen! In Österreich geschieht die Umsetzung der SDGs leider sehr schleppend. Die nächste Bundesregierung ist daher gefordert, einen konkreten und umfassenden Plan zur Umsetzung der SDGs vorzulegen.

Es geht um mehr Gerechtigkeit auf der Welt sowie darum, allen Menschen eine Lebensperspektive und damit Zukunft zu ermöglichen. Heinz Hödl, Geschäftsführer der KOO – Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz, setzt bei den Zusammenhängen zwischen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft an: „Wegweisend sollten jene Prinzipien sein, die Papst Franziskus in der Enzyklika "Laudato si" vorgezeichnet hat: Ein Fokus auf menschliche Entwicklung, die ganzheitlich, nachhaltig und menschengerecht ist. Das Ziel ist es, einen tiefgreifenden Wandel herbeizuführen, der die Menschen, das globale Gemeinwohl und das Zusammenleben in und mit der Natur und allen Geschöpfen ins Zentrum stellt.“ Bundespräsident Alexander van der Bellen unterstützt die Forderungen der Plattform.