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Klimawandel - eine Frage der Gerechtigkeit

Der Klimawandel ändert nicht nur das Wetter, seine Auswirkungen werden das Leben auf dem ganzen Planeten verändern. Hier in Österreich denken wir wohl zuerst an grüne Schipisten im Winter und was dies für österreichische Tourismusregionen heißt. Wenn im Österreichischen Sachstandsbericht Klimawandel 2014 trocken festgestellt wird, dass „der klimabedingte Migrationsdruck auf Österreich aus Entwicklungs- und Schwellenländern“ zunehmen wird, so lässt uns das angesichts aktueller Flüchtlingsströme wohl hellhörig werden. Der nächste Satz im Bericht stellt eine wichtige Brücke her „Dies ist vor allem dem globalen Ungleichgewicht zwischen den Verursachern des Problems und den am meisten betroffenen Menschen geschuldet.
Das heißt im Klartext: Österreich und die EU bliesen über Jahrzehnte und blasen noch immer unverantwortlich große Mengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre und gefährden damit die Lebensgrundlagen in den jetzt schon armen Regionen der Erde. Stichwort: Dürren, Überschwemmungen, Ausdehnung der Wüsten, Meeresspiegelanstieg usw.


Welchen Wandel brauchen wir?

In seiner Enzyklika „Laudato Si“ macht Papst Franziskus klar, dass es grundlegende systemische Veränderungen und keine Symptombehandlung braucht, um das Klima-Problem und die damit verbundenen Gerechtigkeitsfragen zu lösen. Der Papst schreibt etwa:

„Viele von denen, die mehr Ressourcen und ökonomische oder politische Macht besitzen, scheinen sich vor allem darauf zu konzentrieren, die Probleme zu verschleiern oder ihre Symptome zu verbergen, und sie versuchen nur, einige negative Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren. Viele Symptome zeigen aber an, dass diese Wirkungen jedes Mal schlimmer sein können, wenn wir mit den gegenwärtigen Produktionsmodellen und Konsumgewohnheiten fortfahren. Darum ist es dringend geboten, politische Programme zu entwickeln, um in den kommenden Jahren den Ausstoß von Kohlendioxid und anderen stark verunreinigenden Gasen drastisch zu reduzieren, zum Beispiel indem man die Verbrennung von fossilem Kraftstoff ersetzt und Quellen erneuerbarer Energie entwickelt.“ (LS26)


Projektpartner/innen zur Enzyklika

Für unsere Projektpartner/innen ist die Enzyklika eine wichtige Bestärkung ihrer Arbeit. Schwester Bina Stanis (Indien), Elizabeth Zimba Kisiigha (Ostafrika) und Yolima Salazar Higuera (Kolumbien) berichten, was die Enzyklika für sie bedeutet und welche Erwartungen und Hoffnungen sie damit verbinden.


 

 

 

Das war ÖRTHMAN - Gemeinsam gegen den Klimawandel. Hier gibt es die Videos unserer Klimakampagne der anderen Art zum Nachschauen.


Statement unserer Partnerin Jennifer Liang, NO-Indien, zu den verheerenden Auswirkungen des Klimawandels auf arme Bevölkerungsgruppen.



Katholische Hilfswerke aus 17 Ländern machen sich gemeinsam für soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Lebensstile stark.



Frauen aus unserem Partnernetzwerk WoMin über Klimawandel und was sie dagegen tun:




Positionspapier der Allianz für Klimagerechtigkeit mit konkreten Forderungen an die österreichische Bundesregierung


Welche Rolle spielte die Enzyklika beim SDG-Gipfel in New York? Nachzulesen im Blogbeitrag unseres Anwaltschaftsreferenten Daniel Bacher, der vor Ort war.


Mehr Infos, Hintergründe und Bildungsmaterialien zur Enzyklika Laudato Si' gibt es hier.