Gemeinsam die Ernährungssysteme der Zukunft gestalten


Junge Stimmen für bäuerliche Rechte und Agrarökologie

 

Bäuerliche Rechte weltweit stärken

Kleinbauern und Kleinbäuerinnen spielen weltweit eine Schlüsselrolle für die Verwirklichung des Rechts auf Nahrung. Trotz ihrer zentralen Rolle für die Schaffung nachhaltiger und gerechter Ernährungssysteme sind sie jedoch oftmals von Marginalisierung betroffen. Mit der 2018 verabschiedeten UN-Erklärung über die Rechte von Kleinbäuer*innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten (UNDROP), haben die Vereinten Nationen ihre spezifischen Rechte erstmals umfassend anerkannt. Die Erklärung garantiert unter anderem das Recht auf Land, Saatgut, Wasser, eine gesunde Umwelt sowie das Recht, über die eigenen Ernährungssysteme mitzuentscheiden. Sie ist damit ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen Hunger, Armut und Diskriminierung.

Das RAISE-Projekt

Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen setzen wir uns dafür ein, dass diese Rechte auch in der Praxis verwirklicht werden. 2021 initiierten wir gemeinsam mit internationalen Partner*innen das RAISE-Projekt (Rights-based and Agroecological Initiatives for Sustainability and Equity in Peasant Communities). Mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, bäuerlichen Bewegungen und lokalen Partnerinnen in Afrika und Südasien stärkt RAISE das Wissen über bäuerliche Rechte, unterstützt Menschen dabei, diese einzufordern, und ihre Anliegen in nationale und internationale politische Prozesse einzubringen.

Junge Stimmen für bäuerliche Rechte

Ein besonderer Schwerpunkt der DKA liegt auf der Förderung junger Menschen aus kleinbäuerlichen Familien. Sie sind von den Folgen der Klimakrise, dem Verlust fruchtbarer Böden und dem zunehmenden Druck auf natürliche Ressourcen besonders betroffen. Gleichzeitig spielen sie eine zentrale Rolle in der Gestaltung unserer Ernährungssysteme von morgen. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen in Südasien unterstützen wir Jugendliche dabei, sich zu vernetzen, ihre Rechte kennenzulernen und ihre Anliegen gegenüber politischen Entscheidungsträger*innen zu vertreten. 

Agrarökologie und bäuerliche Rechte gehören zusammen

Agrarökologie bildet dabei die Grundlage unseres Engagements. Sie verbindet ökologisch nachhaltige Landwirtschaft mit sozialer Gerechtigkeit und stärkt die Selbstbestimmung bäuerlicher Gemeinschaften. Durch den Schutz der Biodiversität, den Erhalt fruchtbarer Böden, die Förderung lokalen Saatguts und die Stärkung gemeinschaftlicher Strukturen trägt sie dazu bei, Ernährungssysteme widerstandsfähiger und gerechter zu gestalten. Die Verwirklichung bäuerlicher Rechte und die Förderung der Agrarökologie gehen deshalb Hand in Hand und sind unverzichtbar für die Verwirklichung des Rechts auf Nahrung.

 

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