Sternsingen 2021 und Corona

Drei Sternsinger mit buntem Corona-Mund-Nasenschutz blicken alle leicht nach oben, in den Himmel.

Das Sternsingen wurzelt in der Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesu, ist traditioneller Brauch seit dem Mittelalter, wurde wiederbelebt von der Katholischen Jungschar. Diese lange Erfolgsgeschichte wird auch nicht von der Coronakrise gestoppt. „Sternsingen 2021 – aber sicher!“ bedeutet, dass die Sternsingeraktion heuer mit speziellen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt wird.

Sternsingen - aber sicher!

Um die Gesundheit aller Besuchten und Beteiligten zu gewährleisten, wird die Sternsingeraktion 2021 mit speziellen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt. Diese sind im Kontakt mit Experten/innen und Gesunsheitsbehörden entstanden und werden laufend aktualisiert. Die Punkte im Sternsinger-Hygienekonzept sind als Empfehlungen zu sehen. Bitte in eurer Pfarre konkret an die jeweilige Situation anpassen!

Hygienekonzept (Stand: 3.11.2020) herunterladen

Sollte es in eurer Pfarre Fragen zur Durchführung der Sternsingeraktion oder zu ergänzenden Maßnahmen – z.B. wenn das Sternsingen nicht flächendeckend durchgeführt werden kann – geben, bitte unbedingt das diözesane Jungscharbüro kontaktieren. Danke!

Anfang Dezember bzw. sobald klar ist wie es nach dem Lockdown am 7. Dezember weitergeht, werden wir diese Empfehlungen überarbeiten und ergänzen.

Maßnahmen im Hygienekonzept, bei denen es um persönliche Treffen geht, werden erst wieder im Dezember möglich sein (hoffentlich!). Viele Maßnahmen zur Vorbereitung sind aber auch im „Lockdown light“ durchführbar, z.B. den neuen 7min-Film „Sternsingen: Zeit für Heldinnen und Helden“ und ein Lied als MP3 per-mail schicken.

 

Persönliche Beratung und Infos gibt es direkt beim diözesanen Jungscharbüro!

Ansprechpersonen Diözesen

Sehr gerne nehmen wir auch Anregungen aus den Pfarren auf

Mail an corona@dka.at

oder unter 0676 88011-1073

Zum Nachverfolgen: Änderungen am Hygienekonzept

Version 1.3 - 03.11.2020

Nur minimale textliche Änderungen.

Version 1.2 - 23.10.2020

  • Passage zur Haftung nocheinmal klarer formuliert.
  • Ausweitung der Empfehlung, Mund-Nasenschutz zu tragen (auch für Vorbereitung und in allen geschlossenen Räumen)

Version 1.1 - 14.10.2020

  • Den Empfehlungscharakter des Hygienekonzepts nocheinmal mehr hervorgehoben.
  • 5 essentielle Grundregeln formuliert

„Sternsingen 2021 – aber sicher!“ in der Pfarre planen

Die Situation wird in den Regionen Österreichs wahrscheinlich sehr unterschiedlich sein. Die Punkte im Sternsinger-Hygienekonzept sind als Richtlinien zu sehen, die als konkrete Maßnahmen an die Situation in eurer Stadt oder Ort angepasst werden. Die Maßnahmen bitte im Sternsingerteam bzw. mit dem Pfarrer und dem Pfarrgemeinderat besprechen. Bitte auch im Umfeld der Sternsingeraktion an Eltern und besuchte Menschen kommunizieren, dass mit dem Hygienekonzept zu „Sternsingen 2021 – aber sicher!“ die Gesundheit aller Beteiligten gewahrt bleibt.

Wenn es heuer in Pfarren nicht möglich sein wird, flächendeckend „klassisch“ Sternsingen“ zu gehen, gibt es schon viele Ideen, wie das Sternsingen mit ergänzenden Maßnahmen durchgeführt werden kann. So kommt der Segen auf etwas andere Weise zu den Menschen und mit den not-wendigen Spenden werden unsere Mitmenschen in Afrika, Asien und Lateinamerika weiterhin unterstützt. Durchführung und Unterstützung bitte mit der Ansprechperson im diözesanen Jungscharbüro beraten.

Download Ergänzende Maßnahmen

 

Kommunikation an alle Beteiligten

Je früher für alle klar ist, dass die Sternsingeraktion 2021 mit speziellen Maßnahmen durchgeführt wird, desto besser. „Sternsingen 2021 – aber sicher!“ ist die Botschaft, die Sorgen berücksichtigt und mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen beantwortet. Dabei bitte auf das Sternsinger-Hygienekonzept verweisen.

FAQs zu Sternsingen 2021 und Corona

Können wir die Sternsingeraktion 2021 durchzuführen?

Ja, das können wir, allerdings mit Maßnahmen, die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten und Besuchten schützen. Wir alle haben bereits viel Erfahrung mit Corona-Maßnahmen, die wir nützen können. Und es ist sehr wichtig, das Sternsingen auch in Corona-Zeiten durchzuführen – als kräftiges Lebenszeichen der Kirche, wenn wir den Segen für das Jahr 2021 bringen. Außerdem hat sich die Armut vieler Menschen bei rund 500 Sternsingerprojekten durch die Pandemie stark verschlimmert, sie sind mehr denn je auf unsere Spenden angewiesen.

Was bedeutet „Sternsingen 2021 – aber sicher!“?

Das bedeutet, dass die Sternsingeraktion heuer mit Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt wird, um die Gesundheit aller Besuchten und Beteiligten zu gewährleisten. Das Sternsinger-Hygienekonzept enthält Empfehlungen, die an die Situation in eurer Pfarre angepasstwerden. Wir sind auch mit den Gesundheitsbehörden und Experten/innen in Kontakt, um weiter daran zu arbeiten. Sehr gerne nehmen wir auch Anregungen aus den Pfarren auf (unter corona@dka.at oder 01/481 09 91). Persönliche Beratung gibt es natürlich auch direkt beim diözesanen Jungscharbüro. 

Braucht es Information zur sicheren Durchführung der Sternsingeraktion?

Je früher für alle klar ist, dass die Sternsingeraktion 2021 mit speziellen Maßnahmen durchgeführt werden kann, desto besser. Die angepassten Maßnahmen aus dem Sternsinger-Hygienekonzepts schaffen Klarheit und müssen an die Beteiligten und auch an die Besuchten kommuniziert werden. Das betrifft die Einladung an die Kinder und deren Eltern, klare Richtlinien für die Begleitpersonen und Pfarrinfo zu „Sternsingen 2021 – aber sicher!“ bei Verlautbarungen in der Messe, in Pfarrblatt, Pfarrwebsite und in regionalen Medien.

Wie können wir die Beteiligten auf schriftlichem Weg vorbereiten?

Organisatorische und inhaltliche Infos an die Sternsinger/innen und deren Eltern bzw. an die Begleitpersonen können auch auf schriftlichem Weg erfolgen (per e-mail, WhatsApp, postalisch). So kann auch ein ganzes „Paket“ zur Vorbereitung der Sternsinger/innen per e-mail übermittelt werden: Info an Kinder und Eltern, Lied zum Üben als MP3, neues 7 min-Kurzvideo („Sternsingen: Zeit für Heldinnen & Helden“).

Dürfen wir uns zur Vorbereitung auch treffen?

Wenn es die Voraussetzungen vor Ort zulassen, ist auch ein Treffen zur Vorbereitung möglich. Dafür bitte große Räumlichkeiten wie Pfarrsaal oder Kirche nutzen (1 Meter-Abstand; Durchlüften von 10 min pro Stunde; Hygienemaßnahmen wie Händewaschen, Niesen in Armbeugen und Desinfektion der Oberflächen; Mund/Nasenschutz in geschlossenen Räumen immer tragen; Einbahnregelungen bei Ein- und Ausgang) oder kleinere Gruppen zeitlich staffeln (“Schichtbetrieb“). Singproben bitte in kleinen Gruppen, im Freien oder in großen Räumen mit erhöhtem Abstand von mindestens 1,5 Meter oder mit Mund/Nasenschutz. 

Wie können wir die Gruppen sinnvoll zusammenstellen?

Die Gruppeneinteilung kann schon im Vorfeld durch direkte Absprachen mit Kindern und Eltern erfolgen. Wenn möglich, dann Kinder, die im Kontakt zueinanderstehen (Geschwister, Freunde/innen, Schulkollegen/innen, Nachbarkinder), in dieselbe Gruppe und Gruppen während der Sternsingertage in selber Zusammensetzung belassen. Eventuell auch kleinere Gruppen mit nur drei Sternsinger/innen bilden. Bitte die Kontaktdaten aller Beteiligten und Zusammensetzung der Gruppen wegen Nachvollziehbarkeit der Kontakte verschriftlichen
 

Wie kann das Ankleiden der Sternsinger/innen funktionieren?

Um die Kontakte zu reduzieren, sind unterschiedliche Optionen möglich: Zeitlich getrenntes Ankleiden der Gruppen, in denen die Kinder unterwegs sein werden („Schichtbetrieb“ mit Abstandsregel und Mund/Nasenschutz der Helfer/innen). Oder: Gruppen getrennt auf Einzeltischen (als „Inseln“) in gut gelüfteten und großen Räumen ankleiden. Oder: Die Gewänder werden schon vorher mit nach Hause geben und die Kinder kommen schon angezogen zum Treffpunkt.

Bei einer Weitergabe von Gewändern an andere Sternsinger/innen bitte gut auslüften..

Müssen wir immer und überall den Mund/Nasenschutz tragen?

Den Mund/Nasenschutz müssen alle Beteiligten bei der Sternsingertour mithaben und in geschlossenen Räumen (auch in Gängen, Stiegen) auch tragen. Tröpfchen- und Aerosolübertragung sind ja die Hauptwege der Weitergabe des Coronavirus. Wenn die Sternsinger/innen im Freien unterwegs sind, können sie die Maske aber abnehmen. Übrigens: Manche Pfarren schneidern extra Sternsinger-Masken (z.B. mit Sternen). 

Was ist das Wichtigste im Kontakt mit den Besuchten?

Am Wichtigsten ist es, den Abstand von mindestens 1 Meter nicht zu unterschreiten. Der Wohninnenraum darf nur mit Mund/Nasenschutz betreten werden. Die Empfehlung ist es, bei Siedlungen im Freien und in Mehrfamilienhäusern im Treppenhaus zu bleiben. Pro Gruppe sollte eine Flasche Desinfektionsmittel und/oder Desinfektionstücher mitgeführt werden, um in gewissen Abstanden Hände und Materialien zu desinfizieren. Nach dem Klingeln bitte ein paar Schritte zurückgehen, um Begegnungen im Türrahmen zu vermeiden. Diese Verhaltensregeln bitte bei älteren Menschen besonders beachten!

Dürfen wir beim Sternsingen singen?

Singen im Freien bitte mit einem Abstand von 2-3 Metern nach vorne und 1,5 Meter zur Seite. In geschlossenen Räumen Singen bitte nur mit Mund/Nasenschutz. Alternativen sind, nur die Sternsingersprüche aufzusagen oder Lied von sternsingen.at downloaden (oder eigenes Lied aufnehmen) und mit Handy und kleiner Box abspielen.

Wie sollen die Spenden in die Kassa gelangen?

In Corona-Zeiten soll bei der Spendenübergabe der 1 Meter-Abstand eingehalten werden. Das gelingt, wenn die Begleitperson (oder ein/e jugendliche Sternsinger/in) die Kassa auf Armlänge hinhält und der/die Spender/in ebenso mit Armlänge einwirft. Alternativ kann die Kassa auch zum Einwerfen am Boden abgestellt werden. In manchen Pfarren wird als nette Idee auch ein „Spendenkescher“ gebastelt, ein Kescher vom Fischen oder ein Apfelpflücker umfunktioniert oder ein Beutel am Stern befestigt. 

Wenn keine Bargeldübergabe möglich ist, wird der Flugzettel mit Flugzettel und CMB-Segenskleber übergeben (oder in Postkästchen geworfen) und auf den QR-Code verwiesen (am Flugzettel und Sternsingerausweis, leitet direkt auf Online-Spendenseite) bzw. auf sternsingen.at 

Wie wird der Segen angebracht?

Das Überbringen des Segens für das Jahr 2021 ist in Coronazeiten ein besonders wichtiger Akt beim Sternsingen. Beim Anschreiben des Segens ist auf den Mindestabstand zu den Besuchten zu achten. Auch der CMB-Segenskleber sollte unter Wahrung des Abstands überreicht oder auf der Schwelle abgelegt und dann durch die Besuchten selbst angebracht werden.

Dürfen die Kinder Süßigkeiten annehmen?

Unsere Empfehlung ist es, Süßigkeiten für die Sternsinger/innen nur in Originalverpackung entgegenzunehmen.

Was tun bei Seniorenheimen, Krankenhäusern, …?

Alte und pflegebedürftige Menschen müssen wir besonders schützen. Zugleich dürfen wir sie nicht isolieren, sie freuen sich besonders, wenn die Sternsinger/innen kommen. Im Krankenhaus oder Seniorenheim bitte vorher mit der Leitung vereinbaren, ob ein Sternsingerauftritt im Hof, am Vorplatz oder vor den Fenstern erwünscht ist. Manche Pfarren nehmen einen Sternsingerauftritt auch auf Video auf, dieser wird dann vorgeführt. Die Pfleger/innen können die Spenden einsammeln oder die Kassa wird in der Cafeteria aufgestellt. 

Dürfen wir die Kinder im Auto mitnehmen?

Wenn möglich, sollten viele Wegstrecken zu Fuß erfolgen. Wenn Autofahrten nötig sind, dann bitte in den Gruppen, die zusammen unterwegs sind, und mit Mund/Nasenschutz. Wenn ihr mit den Öffis fahrt, dann Sicherheitsabstand einhalten und möglichst Berufsverkehr vermeiden.

Wie tun mit der Verpflegung der Sternsinger/innen?

Wenn möglich, sollte es auch beim Essen nicht zu viel Kontakt geben. Bei der Verpflegung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, z,B. ein Lunchpaket und Becher oder Trinkflasche für jedes Kind oder die Gruppe wird bei einer Familie eingeladen (mit Abstandsregel und Mund/Nasenschutz beim Eintreffen und Verlassen der Wohnung). Es kann auch in dieser besonderen Situation um Sponsoring eines örtlichen Gasthauses angefragt werden (dann gelten die Gastrobestimmungen).

Bei einer Jausenstation/Wärmestube in der Pfarre (ab Corona-Ampelfarbe Orange nicht erlaubt) bitte strikt auf Regelungen zur Ausgabe von Speisen und Getränken achten: Mund/Nasenschutz bei Herstellung und Ausgabe; Durchlüften von 10 min pro Stunde; Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und Desinfektion der Oberflächen; Mund/Nasenschutz bei Ankommen und Verlassen; Einbahnregelungen bei Ein- und Ausgang; zugewiesene Plätze; „Schichtbetrieb“ für jeweils kleine Gruppen.

Wie kann der Tagesabschluss funktionieren?

Die Vorkehrungen für das Ankleiden gelten sinngemäß auch für das Ablegen der Gewänder: „Schichtbetrieb“ mit Abstandsregel und Mund/Nasenschutz der Helfer/innen. Gruppen getrennt auf Einzeltischen (als „Inseln“) in gut gelüfteten und großen Räumen gruppieren. Die Gewänder können aber auch nach Hause mitgegeben werden.

Die Spenden werden von der Begleitperson gezählt  und an den/die Sternsinger-Verantwortliche/n übergeben.  

Dürfen wir Sternsinger-Gottesdienst, Sendungsfeiern, Dankefeiern abhalten?

Dafür gelten die gleichen Regeln wie für alle Gottesdienste und Veranstaltungen in der Pfarre. Bitte die aktuell geltenden Regelungen in der Diözese beachten bzw. die Rahmenordnung der österreichischen Bischofskonferenz, siehe:

Seite der Bischofskonferenz

Was tun, wenn bei den Beteiligten ein Verdachtsfall auftritt?

Wenn ein/e Beteiligte Corona-typische Symptome aufweist und als Verdachtsfall bei der Hotline 1450 gemeldet wird, dann müssen all jene, die im engeren Kontakt zum Verdachtsfall gestanden sind zu Hause bleiben und dürfen sich nicht mehr an der Sternsingeraktion beteiligen, bis geklärt ist, ob eine Infektion mit Covid-19 vorliegt.

Wer haftet bei einer Infektion mit Covid-19?

Beim Coronavirus handelt es sich um eine weltweite Pandemie, bei der niemand hundertprozentig ausschließen kann, dass Menschen sich mit diesem Virus infizieren. Um das Risiko der Verbreitung des Coronavirus zu minimieren, ist es wichtig, sich über die notwendigen Maßnahmen zur Prävention zu informieren und entsprechend vernünftig und verantwortungsvoll zu handeln. Insofern darf niemand grob fahrlässig handeln und z.B. wissentlich oder absichtlich jemand anderen anstecken. Wenn aber die gesetzlichen Verordnungen eingehalten werden und die Sternsingeraktion in der Pfarre mit den Empfehlungen des Sternsinger-Hygienekonzepts so geplant wird, dass für Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten und Besuchten bestmöglich gesorgt ist, dann können die Verantwortlichen grundsätzlich nicht für gesundheitliche Folgen der teilnehmenden und besuchten Menschen haftbar gemacht werden.

Was tun, wenn „klassisches“ Sternsingen nicht flächendeckend geht?

Dazu gibt es schon viele Ideen, wie das Sternsingen mit ergänzenden Maßnahmen durchgeführt werden kann. So kommt der Segen auf etwas andere Weise zu den Menschen und mit den not-wendigen Spenden werden unsere Mitmenschen in Afrika, Asien und Lateinamerika weiterhin unterstützt. Diese ergänzenden Maßnahmen bitte mit der Ansprechperson beim diözesanen Jungscharbüro beraten, wie das am besten durchgeführt werden kann und welche Unterstützung gewünscht wird.

Download Ergänzende Maßnahmen

Wie wir jetzt schon helfen können

Durch die Coronakrise hat sich die Situation vieler Menschen im Globalen Süden drastisch verändert und mit ihr auch die Arbeit der Partnerorganisationen der Dreikönigsaktion. Hier könnt ihr einige ihrer Geschichten lesen - und für die ganz akute Corona-Hilfe spenden:

Corona - Hilfe in der Krise