Kinderrechte schützen!

Foto: Zeugner

Konzerne in die Pflicht nehmen


„Es ist notwendig, die nationale und internationale Gesetzgebung zu stärken, so dass sie die Aktivitäten der Konzerne, die den Abbau von Bodenschätzen betreiben, reguliert und es den Geschädigten ermöglicht, den Rechtsweg zuverlässig zu beschreiten.“

Papst Franziskus, Laudato Si‘

Konzerne sind mächtige Player in unserer globalisierten Welt. Wie können sie zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie Menschenrechte verletzen? Ihre Headquarter und Zentralen sind oft weit weg vom Ort des Geschehens, wenn indigenen Gemeinschaften ihr Land geraubt wird, Gewerkschafter/innen verfolgt werden oder verheerende Umweltverbrechen begangen werden. Es muss sichergestellt werden, dass einflussreiche Wirtschaftsunternehmen die Menschenrechte respektieren und zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie dies nicht tun.

Seit 2014 wird im Rahmen des UN-Menschenrechtsrats über ein neues Abkommen zur Regulierung der Aktivitäten transnationaler Konzerne und anderer Wirtschaftsunternehmen im Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen verhandelt. Als Dreikönigsaktion begleiten wir den Prozess von Beginn an und legen vor allem ein Augenmerk darauf, dass die Rechte Kinder und Jugendlicher ausreichend berücksichtigt werden.

Unsere Aktivitäten zur sechsten Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrats zu dem Abkommen in Genf (26.-30.10.2020):